Verfolgen Sie den Weg von Bier in Box und der Ankerbauerei durch den Blätterwald der Presseveröffentlichungen.
26.04.2010 08:33
Nördlingen Den Brauring, einen Zusammenschluss mittelständischer Brauereien, gibt es seit 37 Jahren.
Jährlich zeichnet er Bierprodukte aus, doch heuer gibt es eine Neuerung: Die Nördlinger Anker-Brauerei
wird nicht nur, wie bisher üblich, für eine einzelne Biersorte ausgezeichnet. Sie erhält gleich für Nördlinger
Premium-Pils, Grandl, Rieser dunkles Weizen und Rieser Hefeweizen das Brauring-Qualitätssiegel, das
künftig auf den entsprechenden Etiketten prangen wird. Die Biere wurden im Labor eines unabhängigen
Institutes untersucht und entsprachen allesamt den Preiskriterien hinsichtlich Geschmack, Klarheit, Farbe
und Schaum.

Darüber hinaus wird mit der Anker-Brauerei heuer zum ersten Maleiner ganzen Brauerei das Gütesiegel verliehen. „Für kleine Betriebesind solche Auszeichnungen wichtig, weil sie kommunizieren, dass hierhandwerkliche Arbeitsweise praktiziert wird und der Betrieb einperfektes Unikat darstellt“, so Matthias Hajenski, der Geschäftsführerdes Brauringes. Er überbrachte das goldene Siegel als Mitglied imHofstaat der SpalterHopfenkönigin.Hajenski erläuterte die Hintergründe dieser Stärkung mittelständischerBetriebe: Große bayerische Biermarken seien längst in der Handausländischer Konzerne, Geld und die Verwaltungen gingen ins Ausland.
Die Massenware müsse immer und überall schmecken, was zuweilen auf das Fehlen jeglichen Geschmacks als gemeinsamer Nenner hinauslaufe. Es gäbe jedoch in jeder Region einen bestimmten bevorzugten Geschmack, dem die regionalen kleinen Brauereien Rechnung tragen. „Tradition verpflichtet“, fasste Hajenski die Verantwortung dieser mittelständischen Brauereien zusammen. „In ihrer Heimatregion hat die Brauerei ein Gesicht, man trifft den Chef auf der Straße und kennt den Braumeister.“

Ankerbräu-Geschäftsführer Florian Koch brachte seinen Stolz und die Freude über den Preis zum
Ausdruck und bestätigte, dass die Heimatregion die Basis seines Unternehmens sei. Von dieser Basis
aus sei es aber durchaus möglich, sich durch überregionale Aktivitäten „gegen den Markt zu stemmen“.
Dabei führte er die Anker-Erfindung „Beer in box“ an, bei der dem Bier die Kohlensäure entzogen, das
Bier in Folienbeuteln und Kartons verschickt und dann wieder mit Kohlensäure angereichert wird.
Gerade für kleinere Brauereien löse dies viele logistische Probleme wie den Verlust von Fässern, die vom Export oft nicht zurückkämen. Mit dem entsprechenden Ansehen im Rücken, das durch das Brauring-Gütesiegel auf jeden Fall gestärkt werde, habe man eine Chance gegen solche und andere Marktwidrigkeiten wie sinkenden Konsum oder
Rauchverbot.
hier der Link zum Original Artikel.
23.12.2009 07:30
Das Beer-in-Box-System der Nördlinger Ankerbräu ist weltweit einzigartig. Mit einem speziellen Verfahren wird dem Bier nach dem Brauprozess die Kohlensäure weitgehend entzogen und in einem besonderen Beutel, der wiederum in einem Karton verstaut ist, transportiert. Am Zielort werden die Kartons mit ein paar Handgriffen an eine handelsübliche Zapfanlage angeschlossen. Mit Hilfe eines sogenannten Carbonators wird dem Bier die Kohlensäure aus einer CO2-Flasche wieder zugeführt. Aus dem Hahn fließt das Ankerbräu Grandl, ein leichtes Lager bayerischer Prägung mit einem bernsteinfarbenen Glanz und feinen Fruchtnoten. Der 25 Liter-Karton inkl. Verleih und Aufbau der Schankanlage kostet knapp 50 Euro, geliefert wird nahezu bundesweit. Vorteil: originales Kneipenzapfgefühl, automatische Kühlung. Nachteil: unhandlich, nur mit Hilfe anzuschließen und an das Stromnetz gebunden.
Über einen Durchlaufkühler wird das Bier auf 4-6°C heruntergekühlt. Mit einem sogenannten Kompensatorhahn an der Zapfanlage kann man die Fließgeschwindigkeit des Bieres, den sogenannten Flow, einstellen und damit die Schaumentwicklung regulieren. Den CO2-Gehalt kann man je nach Vorliebe an der Gasflasche einstellen. Die Brauerei empfiehlt spritzige 6,5 Gramm pro Liter.
Den gesamten Bericht können Sie hier nachlesen.
03.09.2009 14:03
... so lautet die Überschrift des Artikels, welcher vom Spiegel über den Marktwachstum der Bag-in-Box Idee veröffentlicht wurde.
17.06.2009 07:25
Beer-in-Box soll ein preisgünstiges Einwegsystem für Bier sein. Bisher war das Problem...
Link zum Artikel der Rieser Nachrichten
04.06.2009 13:24
Am 15. Mai wird das neue Kreuzfahrtschiff der TUI Cruises im Hamburger Hafen auf den Namen „Mein Schiff“ getauft. Mit an Bord wird auch Nördlinger Bier gehen, denn die Ankerbrauerei wird dort Hauptlieferant mit „Premium Pils“ und „Rieser Hefe-Weizen“ werden.
08.05.2009 09:51
Das neue Kreuzfahrtschiff der
TUI Cruises wird nun mit dem Beer-in-Box-System der Ankerbräu Nördlingen versorgt...
Link zum Brauwelt-Artikel (pdf/deutsch)
23.04.2009 07:59
Zapfanlagen für die Party zu Hause, im Garten oder zum Picknick in freier Natur gibt es viele.
Unser Test zeigt, welche für Sie geeignet sind ...
Link zum Die Welt Atikel (pdf/deutsch)
08.12.2008 14:02
The Packaging Blog wagt einen Blick in die Zukunft von Bier-in-Box.
28.11.2008 07:47
While beer makers’ use of box and draught tap packaging are hardly new innovations, some manufacturers hope new developments in these technologies may help capture consumer interest in the sector.
Link zu Beverage Daily (englisch)
18.05.2007 11:19
Foodprocessing erläutert die Vorteile von Bie-in-Box gegenüber dem KEG.
Link zum Artikel (englisch)