Im heißen Sommer 2003 wurde die Idee für das Bier Verpackungssystem Beer-In-Box bei Ankerbräu geboren.
Ausschlaggebend war der akute Fassmangel, der den Absatz bremste. Man begann sich intensiv mit der Thematik zu beschäftigen und die ersten Versuche durchzuführen.
Die Ausgangslage
Der Bierabsatz in Deutschland ist seit über 20 Jahren rückläufig. Viele Brauereien haben hohe Überkapazitäten und es tobt ein ruinöser Preiskampf im Inland. Im Export bietet sich jedoch die Chance ein zusätzliches Standbein aufzubauen auch oder gerade für Kleinbrauereien mit ihren oft hervorragenden Bierspezialitäten.
Eines der Hauptprobleme beim Export ist der Transport von Mehrweg Gebinden. Während Flaschen meist als Einweg verkauft werden, so ist dies beim KEG-Fass nicht möglich. KEG-Fässer müssen, nachdem Sie entleert wurden, wieder zur Brauerei zum erneuten Befüllen zurückgebracht werden. Die dafür anfallenden Kosten müssen in den Produktpreis eingerechnet werden. Ein weiteres Problem stellt das oft hohe Fassverlustrisiko und die Kapitalbindung dar.
Die BiB Idee war also ein preisgünstiges Einwegsystem für den Fassbereich zu entwickeln.
Das Funktionsprinzip:
Entzug der Gärungskohlensäure nach der Lagerung, Abfüllung auf Bag-In-Box Beutel und Zusetzen von CO2 während dem Ausschank.
Keine Kohlensäure, kein Druck, kein Fass.
Der kritische Punkt war das erneute Zusetzen von CO2. Wir mußten einen Carbonator für Bier entwickeln, da ein solcher nicht auf dem Markt existierte.
Das Beer-In-Box System hat Marktreife erlangt.
Ankerbräu hat inzwischen alle Schwierigkeiten bei den Prozessen und Komponenten gelöst und die anfänglichen Kinder-Krankheiten sind überwunden. Das System hat Marktreife ist erreicht. Seit April 2008 vertreibt Ankerbräu seine Bierspezialitäten im Beer-In-Box System. Im Jahr 2009 wird bereits ein Produktionsanteil von 30% der Gesamtproduktion erwartet.

Die praktische Einweglösung für Fassbier. 25l Bag-In-Box für Bier.